


Je nach Nutzung einer Laufbahn erreichen jährlich zahlreiche Kunststofflaufbahnen das Ende ihrer Nutzungsdauer. Auch elastische Basisschichten müssen nach 35 oder 40 Jahren teilweise oder vollständig erneuert werden. Anstatt diese thermisch zu verwerten und zu entsorgen, können diese Materialien wieder dem Sportplatzbau zurückgeführt werden.
Unser Recyclingprozess ermöglicht es, die alten Kunststoffbeläge fachgerecht weiter zu verwerten, sodass diese wieder als neues Granulat in Basisschichten von Laufbahnen oder Multifunktionsplätzen und in Elastikschichten unter Kunstrasensystemen eingebaut werden können.


Zunächst werden ausgediente Laufbahnen ausgebaut und vor Ort in Teilstücke zerkleinert. Im ISO 9001-zertifizierten FormaTurf-Werk werden diese Teilstücke in einem einzigartigen High-Tech-Recyclingverfahren weiterverarbeitet, das sowohl herkömmliche als auch mechanische Aufbereitungs- und Trennprozesse umfasst. Anschließend werden sie erneut zu Granulat zerkleinert und getrocknet.
Bis zu circa 10.000 Tonnen können pro Jahr diesen Prozess im Fachbetrieb in Essen durchlaufen. Das Granulat wird verpackt (Big Bag und 25 kg Sack), und das Material kann für den Einbau von Basisschichten neuer Laufbahnen und Multisportanlagen eingesetzt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit zum Einbau von Elastikschichten für Kunstrasensysteme.


Das Recycling im Sportstättenbau umfasst weit mehr als klassische Kunststoffbeläge wie Laufbahnen oder Fallschutzflächen. Auch die Aufbereitung komplexer Kunstrasensysteme ist heute werkstofflich und im geschlossenen Kreislauf möglich. In einem mehrstufigen High-Tech-Verfahren werden Rasen und Infill vollständig getrennt, aufbereitet und als Sekundärrohstoff in neue Produkte für den Sportstätten-, Bau- und Gartenbereich zurückgeführt – transparent und nachvollziehbar vom Rückbau bis zur Neuverwertung.
Bei FormaTurf werden alle Bestandteile eines Kunstrasensystems wiederverwertet: Wir trennen die Materialien und verwerten diese anschließend in einem bislang einmaligen Hightech-Recyclingverfahren. Recycelten Wertstoffen wird so ein „zweites Leben“ in Form von neuen Kunststoffprodukten sowie kundenindividuellen Lösungen für den Sportplatzbau, aber auch für die unterschiedlichsten Anwendungen aus dem Garten-, Bau- und Industriesegment gegeben.
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